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KARNEVALSVEREIN NISTERTAL 1992 e.V.
„Maddin“ Schneider brennt ein Comedy-Feuerwerk ab.
Zum zweiten Mal bereits gastierte Martin Schneider im Rahmen seiner Deutschland-
Tourneen in Nistertal und er präsentierte sich in Bestform. Schon mit den ersten Sätzen 
trieb der sympathische Hesse Lachtränen in aller Augen. Er bezeichnete die
„leidenschaftlichen“ Westerwälder als „Brasilianer Deutschlands“ und wunderte sich bei den
ersten Fragen ans Publikum, dass es nicht nur Nistertal, sondern auch Nisterberg, Nister-
Möhrendorf u.a. gibt. „Na, Hauptsache bei euch es nistert‘s ordentlich“.
Und dann legte er richtig los, offenbarte aberwitzige Gedanken, die ihm tagtäglich durch
den Kopf schießen, wie: Hab ich de Tür abgeschlosse? Hab ich de Herd ausgemacht? Hab
ich’s Fenster zugemacht? Und auch, was all passieren kann, läßt ihm keine Ruhe: Durch’s
offene Fenster „kommt en Vöschelche reingefloche, das setzt sich auf das Hebelsche vom
Toaster, drückt’s runner (könnt‘ ja en Bussard sein) un ruckzuck is das Haus abgebrannt.
Oder: Durch die offene Haustür kommen rumänische Einbrecher rein, die ihm seine Organe
entnehmen wollen, um diese bei Ebay zu verhökern.
Solchen Brüllgedanken, die nachts den Sorsche-Alarm aktivieren, weil man vergessen hat,
den gelbe Sack rauszustellen, solle man positive Gedanke gegenüberstellen. Schließlich
könnten anstelle der Organdiebe ja auch ein Dutzend junge, rumänische Nymphomaninen
bei ihm einbrechen..
Aber Maddin bietet auch praktische Lösungen, z.B. vergräbt er das Bügeleisen nach
Gebrauch im Garten, so kann man nicht vergessen es auszumachen.
Und so geht das Schlag auf Schlag weiter, Schneider kommt von Jumbo-Pia, der sexy
Stewardess, die ihm Schwarzwälder Kirsch backt und mit ihm 5 Saunagänge absolviert,
zum Guru Kallheinz, der ihm verbietet an Affen zu denken, von seinen erotischen
Erlebnissen mit Hefeteig auf seine Online-Dating-Versuche bis hin zum Dating Burn-out.
Untermalt von seinen typischen Grimassen läuft er gestikulierend zur Höchstform auf und
jagt die Besucher von einer Lachsalve zur nächsten. Klar, dass er erst nach einer Zugabe
von der Bühne darf.
Vor und nach dem Aufritt haben wir Martin Schneider als einen sehr sympathischen und
entspannten Menschen kennengelernt. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seiner
Tournee und empfehlen sein aktuelles Programm allen, die’s noch nicht gesehen haben.
Bildunterschriften
„Maddin“ live und in Höchstform auf der Nistertaler Bühne.
Die „schneggelische Zuggerschneggscher“ vom KVN und „Maddin“ hatten viel Spaß
miteinander.